Frauen = Multitasking?
Frauen sind Multitaskingfähig – das haben wir alle schon häufig gehört! In gewisser Weise stimmt das auch: Frau kann telefonieren, sich dabei etwas aufschreiben und daneben noch ihre Lieblingssendung gucken! Aber bei all diesen Dingen handelt es sich um Nebensachen. Es spielt keine Rolle [fällt vielleicht auch niemals auf], wenn von der Sendung etwas nicht mitbekommen oder das Telefonat nicht gänzlich wahr genommen wurde.
Die Dame, die schon einmal versucht hat auf dem einen Ohr zu telefonieren und nebenbei weiterzuarbeiten, also zum Beispiel einen Text zu schreiben, in dem es um etwas völlig anderes ging, weiß: Auch Frauen sind nicht Multitaskingfähig! Natürlich kann Frau [wie auch Mann] beides gleichzeitig, aber beides geschieht nur halbherzig! Die Qualität des Textes sinkt garantiert und wie viel hat man danach wirklich vom Telefonat mitbekommen?
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen dies sogar: Die Qualität der Arbeiten sinkt, wenn mehrere Dinge gleichzeitig getan werden. Das Gehirn ist überlastet und am Ende muss Zeit aufgewandt werden, um entstandene Fehler auszubügeln. Wer also bisher immer noch dem Ammenmärchen geglaubt hat, dass die Arbeit schneller von der Hand geht, wenn mehrere Dinge gleichzeitig erledigt werden, sollte sich nun eines Besseren belehren lassen. Das Gegenteil ist der Fall: Es passieren unweigerlich Fehler!
Um bei der Arbeit besser vorwärts zu kommen, ist es besser gleiche Dinge zusammen zu fassen!
Zum Beispiel:
- Telefonate [wenn möglich!] sammeln und Telefonliste an einem Stück abtelefonieren! Wurde jemand nicht erreicht, kann er nach Erledigung der anderen Telefonate noch einmal angerufen [und vielleicht erreicht] werden.
- Post an einem Stück eintüten und nicht jedes Schreiben einzeln, wenn es fertig wird.
- Auch Ablage sollte auf Stoß abgeheftet werden und nicht immer sofort, wenn ein Ablagestück anfällt.
Fazit: Alles schön der Reihe nach!













