Nov 1 2009

Der „altmodische“ Brief

Sabine Schönberg

Weißt du eigentlich noch, wie es sich anfühlt, einen „Brief“ zu lesen? Ich meine nun nicht die alltägliche Post: Rechnungen, Prospekte und manchmal auch ein „Schreiben“. Die Absender eines “Schreibens” sind in den meisten Fällen Firmen, die etwas verkaufen möchten oder das Finanzamt, welches erinnert, dass die Einkommensteuererklärung längst überfällig ist.

Ich hingegen spreche von einem richtigen Brief, von einem Schriftstück, das völlig ohne Elektronik verfasst wurde. Noch vor ein paar Tagen dachte ich, dass es das heute – zumindest in unserer Generation – wahrscheinlich gar nicht mehr gibt. Wenn ich jemandem etwas mitteilen möchte, ist ein „Schreiben“, welches über ein Unternehmen wie die Post versandt wird, fast der weiterlesen

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Sep 21 2009

Flugdurchsagen Air Berlin

Sabine Schönberg

Vorhin fand ich in einer Mail von Sabrina die folgenden Flugdurchsagen. Ich hab so herzlich gelacht, dass ich einfach nicht anders konnte, als es hier zu posten.

Die folgenden Durchsagen wurden in verschiedenen Flugzeugen tatsächlich vom Kapitän oder der Crew über Lautsprecher in die Kabine durchgegeben: weiterlesen

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Sep 20 2009

9/11

Sabine Schönberg

Dank einer lieben Zaunlatte, die man mir zugeworfen hat, ;-) habe ich das Stöckchen gefunden, welches Sabrina an mich weitergeben möchte. Diesmal ist es kein lustiges Stöckchen, sondern eher eines, welches zum Nachdenken anregt.

Die Frage lautet:

„Wo warst Du am 11.09.2001, als Du erfahren hast, dass zwei Flugzeuge in das World Trade Center geflogen sind?“

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern: Meine kleine Schwester hatte ein paar Tage zuvor Geburtstag und ich bin an diesem Tag mit ihr nach Oberhausen ins Centro gefahren, damit Sie sich ein Geburtstagsgeschenk aussuchen kann.

Als ich im Radio zum ersten Mal hörte, dass irgendwo zwei Flugzeuge reingeflogen sind, waren wir noch unterwegs. Es war etwa 16.00 Uhr, die Straßen brechend voll: Feierabendverkehr! Wir haben uns unterhalten, im Hintergrund liefen die Nachrichten. Ich habe erst aufgehorcht, als ich merkte, dass da etwas Ungewöhnliches passiert sein musste… Ich hatte die Nachricht aber nicht mehr vollständig mitbekommen und meine Schwester und ich wunderten uns, wir wussten gar nicht, worum es geht.

Im Centro angekommen, war schon an einer Stelle eine Leinwand aufgestellt, welche die aktuellsten News zum Geschehen übertrug. Auch die Fernseher in den einzelnen Geschäften hatten alle die Nachrichten drin und überall standen riesige Menschentrauben vor den Geräten. Aufgrund der Hintergrundgeräusche war es jedoch völlig unmöglich zu verstehen, was gesagt wurde. Wir sahen nur immer wieder die beiden Flugzeuge ins WTC fliegen und wir konnten es kaum glauben, geschweige denn uns vorstellen, wie das passieren konnte! Ein Flugzeug fliegt mal aus Versehen ins WTC, mag ja sein, aber zwei?

Auf dem Rückweg hörten wir im Radio, dass ein Turm des WTC eingestürzt sei. Ich glaube, der Zweite drohte noch zu stürzen – ich weiß es nicht mehr genau. Erst als ich meine Schwester zu Hause ablieferte, hörte wir von meiner Mama, was genau passiert ist und konnten auch die entsprechenden Nachrichten mit Vertonung sehen. Immer wieder die beiden Flugzeuge, die ins WTC flogen und dann die schrecklichen Bilder, als die Türme einstürzten…

Ich hatte auch diesen Kloß im Hals, Tage später noch. Ich hatte auch Angst, niemand konnte garantieren, dass keine weiteren Anschläge folgen – womöglich in unserer Nähe. Für einige Wochen später hatte ich eine Reise nach Zypern geplant und ich war mir bis kurz vorher nicht darüber klar, ob ich fliegen soll und ob ich die Reise überhaupt gefahrenlos antreten kann.

Ich möchte dieses Stöckchen nun weitergeben an Natti und Dani.

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Sep 19 2009

trnd Buchprojekt: Alterra

Sabine Schönberg

Es ist der 25. Dezember irgendwo in New York und plötzlich scheint die Welt unterzugehen: Ein fürchterlicher Orkan legt sich über die Stadt und taucht sie in tiefe Dunkelheit. Merkwürdige blaue Blitze zucken durch die Luft, ja scheinen sogar aus dem Boden zu schießen … Wurde da ein Mensch von diesen seltsamen Blitzen gefressen? Die Lage wird immer brikärer: Ein gewaltiger Schneesturm zieht auf, New York steht schlagartig ohne Strom da und immer wieder diese Blitze! Mitten in der Nacht erreicht das Debakel seinen Höhepunkt: Die kuriosen Blitze lösen alle Erwachsenen in Rauch auf, nur Kinder und Jugendliche – unter ihnen Tobias, Matt und Ambre – werden verschont …

Wie geht es weiter???

trnd sagt: »Alterra« von Maxime Chattam erzählt eine unglaubliche Geschichte über Mut, Verantwortung und Freundschaft. »Die Gemeinschaft der Drei« muss sich in einer neuen Welt, gänzlich ohne Erwachsene, zurechtfinden. Gemeinsam meistern Tobias, Matt und Ambre dieses Abenteuer voller finsterer Bedrohungen und Magie.

Im Rahmen des neuen trnd Buchprojektes wurde dieser Fantasy-Roman vorgestellt. Ich habe die Leseprobe verschlungen und war gefesselt – ich liebe Fantasy-Romane! Meine Bewerbung für dieses tolle Projekt ging augenblicklich raus und jetzt kann ich nur noch abwarten und hoffen!

Ich möchte dabei sein! Danke!

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Aug 31 2009

Der Alltag kehrt ein!

Sabine Schönberg

Die Sommerferien sind vorbei und der Alltag hat mich wieder! Ja, man könnte sagen, ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Aber wie sieht der Alltag einer berufstätigen Frau und Mutter aus? Hier ein kleiner Einblick:

06:30 Uhr: aufstehen, in die Küche schlurfen, Kaffee zum wach werden. Dann flugs unter die Dusche und noch in den Keller die Waschmaschine betätigen. Ein kurzer Blick nach draußen lässt mein Gesicht lang und länger werden: Es regnet! Und ich wollte heute Abend zum Straßenfest mein neues Kleid anziehen …

07.15 Uhr: Töchterchen sanft aus ihren Träumen reißen und zum Aufstehen animieren. Während ich mit einem Auge im Bad beaufsichtige, dass sich auch anständig gewaschen wird, bereite ich in der Küche Frühstück und Pausenbrot vor.

07.40 Uhr: Töchterchen frühstückt; ich kontrolliere noch den Schultornister, verstaue das Pausenbrot und hüpfe ins Büro um den PC einzuschalten.

Um kurz vor acht schnappe ich mir noch den Müll und begleite meine Tochter ein Stück auf ihrem Schulweg. Das ist geschafft!

Gegen kurz nach acht komme ich wieder im Büro an. Nun muss ich mich aber beeilen, dort wartet noch ein Folder auf seine Textoptimierung und er muss schon um 10.00 Uhr fertig sein. [Nach der ersten Durchsicht frage ich mich, ob dieser Text Wort für Wort aus dem Russischen übersetzt wurde oder so *g*.]

10.00 Uhr: Text fertig und abgegeben – jetzt wird was gefrühstückt!

Um 10.20 Uhr geht es weiter; verschiedene Blogbeiträge mit Twitterpflege und Social Bookmarks stehen auf meinem Programm.

11.45 Uhr: Wow, für heute hab ich fertig! Doch dann fällt mir noch die Mail eines Kunden ein, dessen Inhalt am besten heute noch beworben werden sollte.

Bis 12.00 Uhr ist auch das erledigt – Feierabend? Nicht direkt! Ich lege mir meine Studienunterlagen für mein Texter und Konzeptioner-Studium bereit und fange an zu lernen.

Als es auf 14.00 Uhr zugeht bilde ich mir ein, es würde in meinem Büro immer heißer – da muss mein Kopf aber geraucht haben … Ein erneuter Blick aus dem Fenster verrät mir: Es ist nicht nur das! Die Sonne ist rausgekommen und es ist richtig schön draußen. [Da kann ich heute Abend doch mein Kleid anziehen! :-) ]

Jetzt muss alles ganz schnell gehen: Nudelwasser aufsetzen, Schwimmsachen zusammensuchen und einpacken, Nudeln ins Wasser, Pilzrahmsoße von gestern aufwärmen und flott etwas essen.

14.45 Uhr: Töchterchen aus der Schule abholen und ab zum Schwimmbad, da findet gleich der Kinderschwimmkurs statt. Während meine Tochter im Kinderbecken fleißig planscht und Arm- und Beinbewegungen übt, ziehe ich im Sportbecken meine Bahnen – Zeit sinnvoll nutzen und was für mich tun. :-)

Gegen 17.00 Uhr verlassen wir das Bad, ab nach Hause und um 18.00 Uhr geht es weiter: Nun ist nämlich gemütliches Grillen und Beisammensein mit den Nachbarn beim Straßenfest angesagt. Das Wetter ist gut, ich kann mein neues Kleid anziehen: alles in bester Ordnung! :-)

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Jul 13 2009

Ich werde verfolgt …

Sabine Schönberg

… von einem hartnäckigen, durchtriebenen Magen-Darm-Infekt!

Das Täterprofil:
- Er ist mikroskopisch klein und nicht zu sehen.
- Er überrascht seine Opfer von einem Moment auf den anderen.
- Hat er sein Opfer erwischt, macht er ihm aufwendige Liebesgeschenke: Magenschmerzen, Übelkeit und Durchfall oder Verstopfung – wonach ihm gerade ist.
- Er geht nicht freiwillig!

Die Bilanz des Opfers:

- Schon fünf Tage lang Pfefferminz- bzw. Kamillentee, Süppchen, trockenen Toast usw.
- Mehr schlafend (bis zu 16 Std./Tag), als wach anzutreffen.
- Ständiges reinigen/desinfizieren des Scheißhauses der Toilette.
- Tochter trotzdem angesteckt.
- weitere Unannehmlichkeiten erspare ich euch lieber.

Außerdem:
- Einladung zum Essen abgesagt.
- “Kölner Lichter” nur im TV gesehen.
- Fahrradtour abgesagt.
- Schatzis superleckere “Lasagne Bolognese” verpasst.

Heute, am nunmehr sechsten Tag, packt “Herr Magen-Darm-Infekt” [so durchtrieben kann nur ein Mann sein :-) ] offenbar seine Koffer. Vielleicht findet er nun ein Opfer, das ihm “mehr Action” bietet – ich hoffe, weit weg von uns!

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Jul 8 2009

Können Sie da am Preis nichts machen?

Sabine Schönberg

In Zeiten der Wirtschaftskrise wollen wir alle sparen -- ganz klar! Besonders als Selbstständige/r oder Freelancer/in wird man immer wieder damit konfrontiert: Es wird erwartet, dass Aufträge zu Dumpingpreisen erledigt werden! Leider ist es aber so, dass auch ein Selbstständiger beispielsweise ein Auto nicht zum halben Preis (oder gar umsonst) bekommt, nur weil man verspricht, die nächsten drei Autos wieder bei diesem Händler zu kaufen. Auch die Miete wird uns für das nächste Jahr nicht erlassen, nur weil wir beteuern so schnell nicht wieder auszuziehen …

Bei Textguerilla, dem Blog der Protextbewegung, habe ich kürzlich ein herrliches Video zum Thema “Honorarverhandlungen” entdeckt!

Also: Hinsetzen, Anklicken, Genießen!
(Deutscher Untertitel: Rechtes Knöpfchen und oben “Turn On Annotations ” klicken.)

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Jul 6 2009

Drei-Stock

Sabine Schönberg

Ich glaube, mir sind in der letzten Zeit schon mehrere Stöckchen an den Kopf geworfen worden, leider habe ich keinen Überblick mehr wann oder von wem. Nun mache ich aber einen Anfang und fange Claudis Stöckchen auf.

Der Drei-Stock funktioniert folgendermaßen: Jeder Beworfene überlegt sich drei Fragen, deren Antworten ihn von anderen interessieren. Wenn möglich sollten das keine Fragen sein, die Grundsatzdiskussionen auslösen, es soll ja Spaß machen! Diese Fragen beantwortet der Stöckchenwerfer zunächst selbst und wirft den Drei-Stock dann an drei Blogger weiter. Leserantworten auf die gestellten Fragen per Kommentar sind natürlich ausdrücklich erwünscht! Wer das Stöckchen zugeworfen bekommt, beantwortet die Fragen bitte erst als Kommentar beim Werfenden und überlegt sich dann selbst auch drei Fragen für den eigenen Drei-Stock und wirft es wiederum an drei Blogger weiter.

DasClaudi wollte gerne von mir wissen:

1.) Wie sieht dein Traumhaus aus?
Das ist eine schöne Frage! *g* Mein Traumhaus wäre ein schnuckeliges Blockhaus oder auch ein hübsches Fachwerkhaus in den Bergen. Da ich aber nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten sein möchte (ich muss doch irgendwo shoppen können oder mal mit jemand anderem sprechen, als immer nur mit Has und Igel *g*), wird das wohl auch für immer ein »Traumhaus« bleiben. :-)

2.) Wovor hast du Angst?
Ich habe am meisten Angst davor, dass einer meiner Lieben oder ich selbst mal an einer schrecklichen Krankheit erkranken oder auf andere Weise was Schreckliches zustoßen könnte.

3.) Kannst du dich an dein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit erinnern, erzähl mal!
Oh, ich habe schon als Kind sehr viel gelesen. »Nesthäkchen« und »Dolly« fand ich besonders toll und ich habe alle Bücher der beiden Sammlungen sogar mehrfach gelesen.

Nun muss ich das Stöckchen weiterwerfen, aber ich fürchte, es ist schon bei allen in Frage kommenden Bloggern gewesen. Also:

Freiwillige vor – wer hat noch nicht, wer will nochmal?

Fragen kommen dann! ;-)

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